Ein merkwürdiger Tag für Tenskwatawa

Als ich gestern in der Arzurwacht aufgewacht bin ahnte ich natürlich noch nicht was ich wieder erleben würde, aber ich wusste was ich zuerst tun würde.

Gelbe MotteIch ging zum dortigen Briefkasten und fand auch allerlei Post für mich von sehr lieben Gildenmitspielerinnen. Das beste war ein [Gelbes Mottenei] welches ich von Sacajawea bekommen habe. Es stand auf dem Ei das ein Rechtsklick meine Motte freigegeben und beschwören würde, na so was lasse ich mir doch nicht zweimal sagen. Ich staunte nicht schlecht was für ein bildhübsches wesen aus dem Ei schlüpfte, eine gelbfarbene Motte mit Blau/Gelben Flügen, einfach sagenhaft.
Ich wusste doch gleich warum ich an meinem ersten Tag so ein ungutes Gefühl hatte die großen Motten zu töten…
…aber die kleine Motte nimmt mir das nicht mal übel was ich da machen musste, sie scheint mir das sogar irgendwie zu vergeben.

Ich hatte noch drei nicht abgeschlossene Aufgaben von meinen letzten Abenteuer nicht erledigt, da gab mir „Arugoo der Tannenruhfeste“ gleich noch die nächste mich bei seinem Oberhäuptling zu melden. Ok aber zuerst mache ich die anderen fertig. 😉

Zuerst ging ich auf die Mondweidenjagt wo ich 6 Mondweidenhirsche zur strecke bringen sollte.
Von denen habe ich auch [Mondweidenhirschlenden] bekommen, ha immer her damit ist gut um daraus [gekochte Mondweidenhirschlenden] zu machen was mich gleich beim Kochen weiterbringt.

Tenskwatawa und der Mondweidenbock zu Stufe 9Kaum zu glauben das gerade ein Mondweidenhirsch mir verhilft auf Stufe 9 aufzusteigen, ist doch faszinierend wofür diese Tierchen (ich sage nur Kochen 😀 ) noch so alles gut sind. Immerhin +17 Trefferpunkte, 43 Mana mehr, Stärke +1, Ausdauer +1, Intelligenz +1 und Willenskraft +1 durch diesen Aufstieg, danke Mondweidenhirsch. 🙂

Für die Mondweidenjagt bekam ich von Acteon ein paar [Mondweidenlederstiefel], die haben immerhin 14 Rüstungspunkte mehr als meinen alten. Da hat sich diese Aufgabe doch schon doppelt gelohnt.

Bei dem lösen der letzten Aufgabe habe ich von einem Tierchen einen [Schwach leuchtender Kristall] bekommen welchen ich zu „Exarch Menelaous“ bringen sollte (komisch was so alles auf kristallen stehen kann). Da ich diesen Kristall in einem Nachtpirscherjungen gefunden habe durfte ich, sozusagen zur Belohnung für meine Neugier, gleich noch mehr davon töten, genauer gesagt 8 infizierte Nachtpirscherjungen. :-/

Danach bin ich gleich zu Schamanenlehrer Tuluun gegangen um zu schauen was er jetzt feines für mich hat. Und er enttäuschte mich nicht, er brachte mir „Blitzschlag (Rang 2)“, „Erdschock (Rang 2)“ und neu das „Totem der Steinklaue (Rang 1)“ bei. Das Totem verspottet Gegner im näheren umreis damit diese es anstelle meiner einer angreifen, so was kann einem sicher mal sehr nützlich sein.
Auch nicht zu verachten ist das „Blitzschild (Rang 1)“ womit ich mich von 3 Kugelblitzen umgeben lassen kann. Leider halten die in einem Kampf nicht so lange wie man das gerne hätte. Besser ist der stärkere Spruch „Waffe des Feldbeißers (Rang 2)“ welchen ich auch noch lernen durfte. 🙂

AzurlöwenmäulchenDanach sammelte ich gleich [Azurlöwenmäulchen] für Daedal der dem Mädchen helfen will dessen Zustand doch so kritisch ist. Ich will schließlich nicht dafür verantwortlich gemacht werden das es dem Mädchen noch schlechter geht, diese Aufgabe hatte also eindeutig Vorrang.

Das sammeln war relativ schnell erledigt so das ich auf dem Rückweg zur Azurwacht mich gleich um die infizierten Nachtpirscherjungen kümmerte und etwas Kupfer abbaute. Denn das ich das nützliche nicht mit der Arbeit verbinden darf hat ja keiner gesagt. 😉

Ein gutes hatten diese Kämpfe auch noch, aus der Beute konnte ich 15x [Geröstete Mondweidenlenden] und 7x [Kräutergebackenes Ei] Kochen. Das reicht mir schon wieder eine weile, soviel Esse ich ja nun auch wieder nicht. 😉

Das kranke Mädchen gehört allem Anschein nach zu der Besatzung von „Admiral Odesyus“, als ich ihn aufsuchte meinte er das er Leute entsenden würde um nachzuschauen ob das stimmt. Ich hoffe das sie damit wieder ihre Familie findet nachdem wir sie gesundgepflegt haben.

Dann durfte ich doch tatsächlich für Kräckas seinen Jumboeintopf [Raubkriecherfleisch] besorgen, als Belohnung bekam ich nicht mal das Rezept dafür. Immerhin 10 mal Kräckas Jumboeintopf, mehr als von Admiral Odesyus für das zurückbringen eines gestohlenen Kompasses und einer ominösen Karte.

Für die Karte und den Kompass musste ich sogar in Geezles Lager eindringen (ich sage nur Venture Co., das sind ganz fiese gesellen).

Tenskwatawa und ein Saboteur der Venture Co.Das ich die Karte und den Kompass bekomme stand eigentlich schon vorher fest, so viele Gegner wie erwartet traf ich nicht an und die anderen konnten mir doch nicht viel anhaben. Admiral Odesyus fand in der Karte Befehle eines gewissen Mogul Raztunk der anscheinend die Kristalle der Insel stehlen will. Er erzählte mir gerade, dass anscheinend ein Spion unter ihnen sei als ich Stufe 10 erreichte (Juhuu! mein erster Talentpunkt).

Für Admiral Odesyus besorgte ich dann auch gleich einen [Ausgehöhlter Stamm] und gar fünf [Laubhaufen], auch wenn mir noch nicht ganz klar war wofür er das genau brauchte.

Doch dann erzählte er mir etwas über den Laubangriff welchen ausgerechnet ich durchführen sollte. Ich staunte nicht schlecht als er mir erzählte das ich mit den gerade besorgten Materialien getarnt den Anführer der Goblins, Geezle genannt, beobachten sollte um den Verräter unter ihnen zu finden.
Die Angaben des Admirals waren doch sehr ungenau wo ich denn Geezle finden könnte, darum suchte ich zuerst in seinem Lager. Aber von Sacajawea bekam ich dann mal den Tipp zur Südwestlichen Insel zu gehen, da würde er sich rumtreiben.

Da angekommen beobachtete ich wie andere Mitstreiter meines Volkes auch den Verräter suchten, so das ich beschloss mich zuerst nach dem vermissten Fischer Cowlen umzuschauen. Er meinte das ich gekommen sei um ihn zu töten, aber nein! Ich beichtete ihm erst mal das mein Volk hier auf seiner Insel abgestützt ist und die trümmer welche seine Familie ausgelöscht haben zu dem Schiff meines Volkes gehört. Ich versprach ihm kurzerhand nach den Überresten seiner Familie zu suchen damit er sie ordentlich begraben kann.

Aber weil es kurz danach merkwürdige Anomalien gab, später dazu mehr, musste ich dieses erst mal verschieben und machte mich auf den Rückweg zur Azurwacht.
Dabei konnte ich gleich den Goblin Geezle beobachten und den Verräter ausfindig machen, von dem ich es nicht erwartet hätte. Mit diesen Informationen ging ich dann zu Admiral Odesyus, der befahl mir dann auch gleich die nötigen Informationen von dem Verräter zu besorgen und wenn es nicht anders geht sogar mit Gewalt.
Anstelle mir diese Informationen freiwillig zu geben drohte er sogar mich umzubringen, also blieb mir nichts übrig als im Namen der Selbstverteidigung ihm zuvor zu kommen und so doch die Mitteilung des Verräters zu bekommen. Diese Mitteilung durfte ich dann mit zur Azurwacht mitnehmen und dort dann Exarch Menelaous übergeben.

Gleich danach besuchte ich natürlich auch meinen Schamanenlehrer Tuluun damit er mir wieder etwas neues zeigt. Dieses mal durfte ich „Flammenschock (Rang 1)“ lernen, hmm sofort 21 Feuerschaden und über 12 Sekunden lang insgesamt 28 Feuerschaden dazu, ha das sollte mir doch wieder einiges bringen. Dann zeigte er mir noch ein neues Totem, genauer gesagt das „Totem der Erdstärke (Rang 1)“ mit ich die Stärke aller in meiner Gruppe erhöhen kann, prima. „Waffe der Flammenzunge (Rang 1)“ bringt mir zwar wieder Waffenschaden, aber ich kann mein „Waffe des Feldbeißers“ dann nicht nutzen da nur eins geht (schade eigentlich).

Nachdem ich das alles erledigt hatte ging ich wieder ins Gasthaus und beendete meinen ereignisreichen Tag. Nicht nur weil die Kämpfe mir doch einiges abverlangten, nein vor allem weil die Welt schon Minuten zuvor von so komischen Anomalien geplagt wurde. Bergbau war nur noch mühselig möglich da man viel länger als sonst auf die Erzvorkommen einschlagen musste. Auch die Händler waren so zögerlich und wollten sich nicht mehr richtig mit einem unterhalten.
Das schlimmste war aber, als ich auf einem Kupfervorkommen stand und dieses abbauen wollte. Ich schlug mit meiner Hacke auf das Kupfervorkommen ein und schlug und schlug, aber es passierte nichts. Plötzlich sah ich eine Eulenbestie auf mich zukommen und auf mich einschlagen, doch ich konnte mich nicht wehren, es war gerade so als stünde alles still. Als ich dann aus diesem Stillstand sozusagen aufwachte war ich tot, ja ich lebte nicht mehr und stand neben meinem Leichnam. Wie kann das sein?
Tenskwatawa als GeistAugenblicke später wurde ich da heraus gerissen und stand plötzlich vor dem Geistheiler welcher mich wieder auf den weg zu meinem Leichnam schickte. Nein so etwas wollte ich heute wirklich nicht mehr erleben, dazu habe ich zu viel gutes erlebt was dieses schöne bild nicht trüben sollte. Also blieb mir in dieser Situation nichts weiter übrig als in der Form eines Geistes zu meinem Leichnam zu laufen, es gibt nichts schlimmeres…

Somit war mein zweiter Tag in dieser Welt vorüber und ich legte mich schlafen…

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