Kochen macht doch Spaß!

Kochen bringt einem nicht nur schmackhaftes zum Essen, nein es bringt einen auch dazu sich mal mehr um seine Jagdkünste zu kümmern um an die benötigten Zutaten zu kommen. An meinem dritten Tag auf dieser Welt habe ich da viel Zeit investiert um mehr zu lernen.

Aber meine Kochkünste waren nicht das wichtigste, also der reihe nach. 😉

Gestern bin ich ja leider nicht mehr dazu gekommen nach Cowlen’s Familie zu suchen, dass wollte ich natürlich nachholen und bin darum gleich zu Odesyus’ Ankerplatz gegangen. Kaum dort angekommen schon beauftragte mich „Archäologe Adamt Eisenherz“ damit 8 uralte Relikte zu besorgen die sich im Westen befinden sollen (ok genau die Richtung wo ich sowieso hin will).
Daneben bat mich „Priesterin Kyleen II’dinare“ darum mich um die Plage der Naga (hier gehören die dem Stamm der Hasspranken an) zu kümmern welche eine Stadt der Nachtelfen übernommen haben.
Eine der ersten getöteten Sirenen der Hasspranken konnte ich dann eine „Runenbesetzte Schrifttafel“ entwenden welche ich zu „Priesterin Kyleen II’dinare“ bringen sollte, doch ideal um es auf dem Rückweg später zu erledigen.
Tenskwatawa gegen die HassprankenDie restlichen Hasspranken versuchten zwar mir zu entkommen, aber wenn ich ehrlich bin war das wohl doch nicht so einfach für diese Ungetümen wesen. Ich frage mich wie sich die Nachtelfen durch solche Monster vertreiben lassen konnten, soll das alles durch uns Draenei und unser abgestürztes Schiff verursacht worden sein, ich weiß es nicht…
…aber es gibt einem ein zweischneidiges Gefühl das man an der Situation auf den Inseln hier nicht ganz unschuldig ist und es nur wieder gut machen kann indem man für die Allianz sein bestes gibt.

Nachdem ich diese zwei Aufgaben erledigt hatte schwamm ich rüber zur nicht weit entfernten „Silbermythosinsel“ um mein versprechen einzulösen und mich um Cowlens Famile zu kümmern. Dieses mal bin ich an einer ganz anderen stelle auf die Insel gekommen, was sich kurz darauf als genau richtig erweisen sollte.
Hinter einem an Strand gespülten Baumstumpf saß eine kleine Nachtelfin mit dem hübschen Namen Magwin. Als ich sie angesprochen habe was sie so traurig und alleine hier suche, da erzählte sie mir das ein Unglück ihre Familie ausgelöscht habe und ob ich sie nicht nach Hause bringen könnte. Auf dem ganzen weg über die Silbermythosinsel begegneten uns Eulenbestien die uns angriffen, weshalb ich auch schnell verstand warum sie nicht schon früher versucht hat alleine nach Hause zu kommen.

Magwin & Cowlen wieder vereintAls wir plötzlich vor den Ruinen eines Hauses standen brach sie in tränen aus da alles zerstört war. Ich stutze, war das nicht Cowlens Haus in das Teile des Draenei Schiffes geflogen sind und es zerstört hatten. Ich blieb still und folgte ihr weiter auf schritt und tritt. Sie lief in Richtung Steg wo Cowlen saß, als sie plötzlich aufschrie „Vater! Vater! Du lebst!“, ich war sprachlos und wusste nicht was ich sagen soll, ein kalter Schauer lief mir über den Rücken und ich bekam eine Gänsehaut die seinesgleichen sucht.
Diesen Anblick wie sie in seine Arme rennt und beide sich innigst umamten werde ich so schnell sicher nicht vergessen, soviel Gefühl lag schon lange nicht mehr in der Luft. Dieser Augenblick des vollkommenen Glücks ist einfach unbeschreiblich und nicht in Worte zu fassen. Cowlen konnte und wollte sich seine Freudentränen nicht verkneifen, genau das war auch richtig so denn er hatte seine Tochter wieder gefunden, ja seine längst tot geglaubte Tochter ist wieder bei ihm.

Doch meine Aufgabe war damit noch nicht beendet, denn immer noch war nicht klar was mit seiner Frau passiert ist. Lebte sie vielleicht auch noch, oder gab es da gar keine Chance mehr?

Cowlens HausVor lauter Frustration die sich einkehrte wand ich mich den Eulenbestien zu welche überall im Haus und drum herum ihr Unwesen trieben. Ich tötete eine nach der andere und bahnte mir einen weg zum haus frei, denn irgendwo musste doch eine spur von Cowlens Frau sein.
Dieses sollte wohl nicht sein, eine „Verwirrte Eulenbestie“ welche mir zum Opfer viel hatte die Überreste seiner Frau bei sich. Mir blieb jetzt nichts anderes übrig als Cowlen die Überreste zu übergeben und ihm mein Beileid auszusprechen. Dennoch bedankte er sich bei mir, weil der Geist seiner Frau nun endlich in Frieden ruhen kann. So hat das ganze wenigstens noch eine gute, wenn auch traurige, Seite.

Auf dem Rückweg zum Ankerplatz musste ich wieder durch das Hassprankenterritorium und mich dementsprechend durchkämpfen. Einer dieser Hasspranken habe ich dann allerdings meinen aufstieg zu Stufe 11 zu verdanken (+17 Trefferpunkte, +30 Mana, +1 Talentpunkt, +1 Stärke, +1 Ausdauer, +1 Intelligenz und +1 Willenskraft), immerhin etwas gutes an diesen Monstern.

Wieder zurück bei „Priesterin Kyleen II’dinare“ berichtete ich ihr von dem Kampf mit den Naga und gab Adamant gleich die Runen welche er wollte. Achja und die „Runenbesetzte Schrifttafel“ bekam „Priesterin Kyleen II’dinare“ natürlich auch noch von mir.
Sie konnte die Schrifttafel selber nicht entziffern und bat „Archäologe Adamt Eisenherz“ ihr zu helfen, so was muss sie natürlich nicht zweimal zu ihm sagen 😀 , so dass die zwei hinter das Geheimniss des ganzen gekommen sind.
Ich war entsetzt über Adamts Worte, er meinte das die Schrifttafel der Beweis wäre das „Kriegsherr Sriss’tiz“ (der Anführer der Naga) befohlen habe die gesamte Insel gewaltsam zu erobern und das er sich Verstärkung organisiert habe um seine Ziele zu erreichen.

Grausame Vorstellung das die Naga sich noch weiter ausbreiten, meiner Meinung nach sollten wir sie eher hier vertreiben als das sie uns noch mehr von unserem Land wegnehmen. Da sollte man doch von der Allianz Unterstützung erhalten um solche Pläne gleich im keim zu ersticken…

…ich dachte mir schon was kommen würde, aber schreibe es meiner Jugend zugute das ich an Verstärkung glaubte…

Die Priesterin teile mir in einem Vieraugengespräch mit das ich ganz alleine „Kriegsherr Sriss’tiz“ zur strecke bringen sollte. Ich als noch so kleiner Schamane einen Kriegsherrn ganz alleine töten?
Ich fragte mich wie das gehen sollte ohne jegliche Unterstützung einen Kriegsherrn töten und dann natürlich auch noch in seine Höhle einzudringen, seine Wachen zu erledigen und mich dann dem Kriegsherrn zu stellen – all das natürlich ganz alleine.
Ein mulmiges Gefühl kann ich wirklich nicht leugnen, aber wenn die Priesterin mir alleine so eine große Aufgabe zutraut muss ich es wenigstens versuchen.

Also ging ich wieder zu den Naga und suchte in ihrem Territorium nach der Gezeitenhöhle in der ich fündig werden sollte. Die Gezeitenhöhle selber zu erreichen war kein Problem, ich hab schon zuvor einige von diesen Bestien ohne weiteres getötet, da war das ein Kinderspiel im vergleich was mich erwarten könnte.
Ich weis nicht mehr wie viele Naga ich umbringen musste, aber es waren so einige die ihren Chef versuchten zu schützen. Auf dem weg durch dieses einzigartige Höhlensystem überlegte ich mir schon ob das so eine gute Idee von Priesterin Kyleen II’dinare gewesen war, aber ich wollte ihre Entscheidung nicht in frage stellen.

Tenskwatawa gegen Kriegsherr Sriss’tizEinige Naga später sah ich einen großen Raum mit 3-4 Naga und in der Mitte thronend dieser miese „Kriegsherr Sriss’tiz“ auf und ab marschierend mit aufgeplusterter Brust. Als ich das sah war mir klar das ich diesen Witz von einem Befehlshaber doch locker töten könnte und die Priesterin nicht enttäuscht sein würde. Ein Totem da, ein Blitzschlag hier und noch einige grüße meines Streitkolbens später lag er mir sprichwörtlich zu Füßen und bewegte sich nicht mehr, er war tot, toter geht es nicht und ich ganz alleine habe diesen sogenannten Kriegsherrn ausgelöscht.

Die ganzen sorgen, die zweifel an der Priesterin, ja es war alles unbegründet. Ich muss es endlich lernen, ich bin ein Schamane der Draenei und gehöre zur Allianz, da muss man so etwas einfach schaffen. 😉

Auch wenn ich noch viel lernen muss was meiner einer anbelangt, so war „Priesterin Kyleen II’dinare“ dennoch mit meinem Ergebnis zufrieden. Sie entschuldigte sich sogar bei mir weil sie schlechtes über mich dachte (was werde ich wohl nie erfahren) und meinte ich sei mehr wert als die brut Archimondes (hmm muss ich den kennen?). 🙂
Nachdem mich diese Aufgaben ganz schön gefordert hatten, beschloss ich mich um meine berufliche Situation zu kümmern. Kupfer abbauen wo ich was finde und richtig schön und vor allem viel kochen.
Also begab ich mich auf die Jagd und suchte Mondweidenhirsche die berühmt für ihre Mondweidelenden sind, naja besser sind dann natürlich die gekochten (Geröstete Mondweidelenden). 😀
Tenskwatawa und der BlutelfenbanditDas sich zwischen den Mondweidenhirschen ein Blutelfenbandit versteckte der mich aus dem Hinterhalt angriff lockerte die ganze Hirschsucherei sogar noch auf. Wie konnte ein 7er Blutelfenbandit nur meinen gegen mich anzukommen *lach*. 😀
Nach meiner suche nach den Hirschen konnte ich ganze 51 mal [Geröstete Mondweidelenden] kochen, nicht schlecht. Durch die ganzen Kriechtierchen welche mir gestern und heute untergekommen sind, hatte ich auch einiges an Muschelfleisch in meinen Taschen. Nachdem mir Kräcka endlich das Rezept beibrachte konnte ich diese auch endlich kochen, so 28 Stück davon fürs erste.
Durch diese Aktion habe ich nun meine Kochkunst auf stufe 99 gebracht, so gut bin ich noch in keinem anderen Beruf.

Auch muss ich mir noch dringend überlegen was ich als zweiten Hauptberuf wähle, wobei Juwelenschleifen da anscheinend was sein soll wo Draenei besser sind als andere. Morgen ist ja auch noch ein Tag wo ich mir das immer noch überlegen kann.

Ich bin müde und setze mich hier ins Gasthaus, dass habe ich mir heute rätlich verdient.

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